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Mittwoch, 17. Oktober 2018
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Grund- und Oberschule Lathen

Wir machen Energie sichtbar

Wie kann man sich Energie vorstellen? Darüber haben sich die Schülerinnen und Schüler in einem Wahlpflichtkurs Gedanken gemacht. Das Ergebnis sind selbsterstellte Modelle  und interaktive Simulationen. So kann der Besucher in einem begehbaren Modell eines Stromkreises die Vorgänge in elektrischen Leitern mit allen Sinnen erleben. Eine weitere Simulation erklärt die Funktionsweise einer Wärmebildkamera. Tipps zum Energiesparen bekommt man im Modell eines Energiesparhauses.


Grundschule Friedland

Das Öffichester

Die Schülerinnen und Schüler haben sich vorgenommen, den Schülertransport mit den Schulbussen zu optimieren. Auf einer neun mal zwei Meter großen Landkarte können die Besucher mit einem Spielzeugbus durch 14 Dörfer fahren und dort die Schüler einsammeln. Wer schafft es, alle Schüler auf dem kürzesten Weg einzusammeln?


Bödiker Oberschule Haselünne

Leben und Wohnen in der Zukunft

Im Modell der Schülerinnnen und Schüler, können die Besucher sehen, wie ein umweltgerechtes und harmonisches Stadtzentrum in der Zukunft gestaltet werden kann. Die Bereiche Wohnen und Verkehr werden kurzerhand in zwei Ebenen unterteilt. Das Gesamtbild der Stadt ist auf die ideale Nutzung der Sonnenenergie hin ausgerichtet.



Evangelisches Gymnasium Nordhorn

Scrapminer - der Roboter, der den Müll durchsucht

In der Zukunft werden Mülldeponien wegen der Vielzahl dort vergrabener Wertstoffe immer mehr zu einer wichtigen Ressourcenquelle werden. Wegen der Gesundheitsgefahren geht das nur mit Hilfe von Robotern, meinen die Schüler des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn. Sie haben einen  LEGO-Mindstorm-Roboter so programmiert, dass er gefahrlos Bodenproben entnehmen, selbst untersuchen und die Messergebnisse per Funk weitergeben kann. Über eine eigens entwickelte App werden die Messwerte visualisiert.


Schule am Auetal

MINT macht schön!

Auch zur Herstellung von Naturkosmetik braucht man Mathe und Chemie. Die Schülerinnen und Schüler der Schule am Auetal in Ahlerstedt haben drei Produktionsstraßen entwickelt, an denen die Besucher der IdeenExpo ihre eigene Naturkosmetik herstellen konnten. Nachdem die benötigten Zutaten berechnet waren, wurde das Wahlprodukt unter Anleitung hergestellt. Um es einmalig zu machen, konnten die Besucher anschließend am Computer ihr eigenes Label entwerfen.


Lessing-Gymnasium Uelzen

Big School Brother

Das Mathebuch zu Hause vergessen oder den Turnbeutel verloren? Mit der App "Big School Brother" sind diese Probleme Geschichte. Die Schülerinnen und Schüler des Lessing-Gymnasiums haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Alltag von Schülern zu vereinfachen und mit Spaß zu verknüpfen. Das beginnt schon morgens beim Packen des Ranzens. Die Schulsachen sind mit QR-Codes versehen und werden eingescannt. 

Während des Projektes wurde immer auch die zunehmende Abhängigkeit von sozialen Medien und damit einhergehende Preisgabe von Daten thematisiert.


IGS Linden in Hannover

EscapeRoom

Die Schülerinnen und Schüler der IGS Linden haben einen kompletten Escape Room entwickelt. Auf der IdeenExpo wurden die Besucher eingeschlossen und konnten sich nur befreien, indem sie gemeinsam Rätsel gelöst haben. Dabei halfen gut versteckte Hinweise, die mit Hilfe der Naturgesetze und wissenschaftlicher Methoden zum Ziel führten.


Schule Am Dobrock Cadenberge

Mikroplastik

Mikroplastik ist in Kosmetik enthalten und stammt z.B. von ausrangierten Fleece-Jacken. Am Ende landen die Kleinstpartikel häufig in den Ozeanen. Die Schülerinnnen und Schüler der Schule Am Dobrock haben untersucht, wie hoch die Mikroplastikbelastung im Meer ist.

Auf der IdeenExpo konnten die Besucher alle nötigen Materialien und Chemikalien anwenden, um Mikroplastikpartikel im Wattboden zu isolieren und zu zählen. Unterschiedliche Glasbehälter und Rührgeräte kamen ebenso zum Einsatz wie Trichter, Filter, Mikroskope, Kameras und Salzlösungen. Die Besucher erfuhren aber auch, dass bei der Kennzeichnung von Kosmetikartikeln hinsichtlich der kunstoffhaltigen Inhaltsstoffe noch Nachholbedarf besteht.


Johann-Commenius-Schule Emmerthal

3D-Unterwasserkamera

Die Unterwasserwelt beobachten und trotzdem die Füße nicht nass machen - mit der Unterwasser-Webcam ist das möglich. Die Schüler der Johann-Commenius-Schule zeigen, wie man mit einfachsten Mitteln dazu einen 3D-Effekt erzielt. 

Nebenbei können Temperatur, Salz- und pH-Wert von Gewässern kontrolliert und dokumentiert werden. Und mit Glück entdeckt der Betrachter einen scheuen Fisch oder andere Wasserbewohner in 3D.


Gymnasium im Schloss Wolfenbüttel

Smart Greenhouse - Das Gewächshaus der Zukunft

Blumengießen? Mit dem Gewächshaus der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Schloss gehört das der Vergangenheit an. Über eine zentrale Steuerung werden Sensoren und Aktoren so geregelt, dass ständig Luft- und Bodenfeuchte sowie Temperatur gemessen werden. So wird den Pflanzen durch gezieltes Lüften, Beschatten und Gießen automatisch das ideale Klima erzeugt.

Die Besucher der IdeenExpo konnten computergestützt selbst Hand an die Verknüpfungen legen und betimmen wann welche Aktion ausgelöst werden sollte.


BBS Georg-von-Langen-Schule Holzminden

Der Wattamaran "Wenn ihr Strom wollt, müsst ihr Watt machen"

Der dezentralen Energiegewinnung aus nachhaltigen Quellen gehört die Zukunft. Die Schüler der Georg-von-Langen-Schule haben unterschiedliche Quellen der erneuerbaren Energie miteinander verbunden - fertig ist ihr Wattamaran! Dazu nutzen sie eine modernisierte Form einer Wassermühle und verknüpfen sie mit einem Windrad und Solarzellen.

Der Wattamaran ist mobil und kann praktisch an jedem fließenden Gewässer installiert werden.


BBS Johannes-Selenka-Schule Braunschweig

Die getrennte Flotte - Geheimwaffe gegen verkratzte Fenster

Eine geniale Lösung für ein Alltagsproblem der Gebäudereiniger haben die Schüler der BBS Johannes-Selenka-Schule ausgetüftelt. Um zu verhindern, dass das Putzwasser nach dem Reinigen der Rahmen mit Sandpartikeln verunreinigt wird, die dann beim nächsten Fenster wieder auf der Scheibe landen, haben  die Schüler zwei Varianten entwickelt: eine flexible Trennwand für den Eimer oder ein "Eimer im Eimer". So bleibt das Mikrofaserputztuch sauber.


IGS List Hannover

Mit Bücherskorpionen gegen das Bienensterben

Bienen sind weltweit in ihren Beständen bedroht. Die Feinde der für Mensch und Natur so wichtigen Insekten sind vielfältig. Eine Ursache ist die Varroa-Milbe. Der Parasit befällt die Bienen und tötet sie. Die Schüler der IGS List haben sich damit beschäftigt, weshalb die Bücherskorpione - kleine Spinnentiere, die sich von den Milben ernähren - heute nicht mehr in Symbiose mit den Bienen leben. Die verblüffende Lösung: die heutigen Bienenkörbe sind häufig aus Styropor und damit zu feucht für die Skorpione. Den idealen Bienenkorb für Bienen und ihre Lebensretter haben die Schüler auf der IdeenExpo präsentiert.


BBS II Gifhorn

Solarport & E-Bike

Mit dem Thema Energiegewinnung durch die Sonne haben sich die Schüler der BBS II beschäftigt und einen high tech Fahrradsimulator gebaut. Über den eingebauten Solar Port produzierten die Besucher  richtigen Strom, der ein Display zum Leuchten brachte und nebenbei noch ihr Handy auflud. 

Neue Wege bei den Werkstoffen gingen die BBSler mit ihren Fahrradbausätzen aus Bambus. Die Einzelteile des Rahmens werden dabei mit Aluminium verbunden und mit Hanfseilen gesichert - vielleicht ein Modell für die Zukunft?


Hölty-Gymnasium Celle

Von der Lichtuhr zur Zeitdilatation

Hier gehen die Uhren anders. Die Schülerinnen und Schüler des Hölty-Gymnasiums haben sich mit dem Phänomen der Zeitdilatation beschäftigt - das besagt, dass in bewegten Objekten die Zeit langsamer vergeht. Das haben die Schüler mit eigens gebauten Lichtuhren demonstriert. Auf der IdeenExpo konnten  die Besucher selbst die Geschwindigkeit  der bewegten Lichtuhr bestimmen und hinter das Phänomen kommen - auch ohne Atomphysiker zu sein.


Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg

Die Ökostrom-Tonne - wie aus Biomüll Strom wird

Biomüll erwärmt sich mit der Zeit, manchmal wird er so heiß, dass er sich entzündet. Warum nicht die freiwerdende Energie nutzen, indem man sie in elektrische Energie umwandelt? Die Schülerinnen und Schüler der Graf-Anton-Günther-Schule haben hierfür eigens eine Anlage in einer Mülltonne entwickelt: mit im Boden verbauten Thermogeneratoren wird aus der Wärmedifferenz des warmen Komposts und einer kalten Bodenplatte aus Aluminium Strom erzeugt. Strom und Spannung werden durch zusätzlich in der Tonne installierte Messgeräte sichtbar gemacht und mittels einer Platine mit regelbarem Transformator entsprechend eingestellt, um eine Powerbank aufzuladen.


IGS Roderbruch Hannover

ISAAc -Intelligent Selfsufficient Autonomous Agriculture

Was sich so schön kompliziert und englisch anhört, ist ein Hochbeet für Gemüse, welches autonom bewässert wird. Gesteuert wird die Wasserzufuhr über einen Computer, der Daten von einem Feuchtigkeitssensor verarbeitet und ein Ventil ansteuert. So werden die Pflanzen über ein Tröpfelsystem optimal mit Wasser versorgt.

Die Schülerinnen und Schüler der IGS Roderbruch haben damit eine Lösung für Schulen gefunden, die die Hochbeete in ihren Schulgärten am Wochenende und in den Ferien nicht betreuen können.


Freiherr-vom-Stein-Oberschule Nordhorn

Smarthome ohne Smartphone


Völlig ohne Smartphone funktioniert das smarte Home, das die Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Oberschule entwickelt haben. Denn die Identifizierung geschieht durch einen Mikrochip, der im Schuh des Bewohners untergebracht ist. Berührt der Schuh die Bodenplatte mit einem RFID-Sensor, springt die Haustür automatisch auf. 

Auf der IdeenExpo konnten die Besucher das System testen - und zum Vergleich eine Tür mit einem Hausschlüssel aufschließen.


Ernst-Reuter-Schule Pattensen

Wellenschnüffler

In der modernen Welt sind die Menschen zunehmend künstlichen elektromagnetischen Feldern ausgesetzt. Allein in Deutschland gibt es schätzungsweise rund 300.000 Mobilfunksender, zwei Millionen kleinere Sendeanlagen (z.B. WLAN) sowie geschätzt 100 Millionen Mobiltelefone. Sie alle senden elektromagnetische Strahlen aus - sogenannten Elektrosmog. Der "Wellenschnüffler", den die Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule entwickelt haben, spürt diese Wellen auf und zeigt akustisch und optisch an, wie "verschmutzt" unsere Umgebung wirklich ist. Die Besucher der IdeenExpo konnten eine vereinfachte Version des Gerätes nachbauen und mitnehmen.


Grundschule Glane

TSR 3.0 - Der automatische Tornister-Roboter

Der Tornister-Roboter TSR 3.0 trägt nicht nur die schweren Schulsachen. Zusätzlich hat er noch viele weitere Funktionen. So hält er zum Beispiel bei Regen den Regenschirm, leuchtet im Dunkeln und kann sogar einen Notruf absetzen! Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Glane haben verschiedene Prototypen mit LEGO-EV3 und TETRIX Robotics programmiert.


Christian-Gymnasium Hermannsburg

Mit dem Roboter durchs Labyrinth

Nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch in der Lagerlogistik werden immer häufiger Fahrassistenzsysteme eingesetzt. Mit Sensoren, die an den Seiten des Fahrzeuges angebracht sind, sorgen sie dafür, dass zum Beispiel Gabelstapler in einer Lagerhalle nicht vom Weg abkommen oder mit Hindernissen kollidieren. Die Schülerinnen und Schüler des Christian-Gymnasiums haben ein Fischertechnik-Fahrzeug selbst konstruiert und mit einem Controller versehen, der über ein Steuerpult ferngesteuert wird. Auf der IdeenExpo konnten die Besucher das Fahrzeug durch ein Labyrinth steuern.  


Robert-Dannemann-Schule Westerstede

Die Mini- und MaxiBoombox

Eine mobile Musicbox haben die Schülerinnen und Schüler der Robert-Dannemann-Schule entwickelt. Ein kleiner mobiler Verstärker wird dazu aus einfachen elektronischen Bauteilen selbst hergestellt und anschließend ans Smartphone angeschlossen. Die Schaltung wird als Gegentakt-Verstärker-Schaltung bezeichnet. Wer stärkere Beats braucht, der baut die MaxiBoombox aus fertigen Lautsprechern mit einem vorgeschalteten Verstärker.   


Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Pritzwalk

Rotoren an Windkraftanlagen -intelligent und flexibel

Die Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums haben Rotorblätter von Windkraftanlagen entwickelt, die sich während des laufenden Betriebes verändern lassen. So wird bei jeder Windrichtung und -geschwindigkeit die optimale Energieausbeute erzielt. Auf der IdeenExpo konnten die Besucher die verschiedenen Einstellungen an einem Modell selbst vornehmen und herausfinden, wann die Anlage wieviel Strom produziert.



Für diesen Bereich steht Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung:

Anna Noack
Hannover-Stadt / Hildesheim / Alfeld / Elze / Schaumburg / Holzminden

Lister Damm 2
30163 Hannover

Tel. 0511 / 9 61 67-44
Fax 0511 / 9 61 67-20

Mit dem dreimal im Jahr erscheinenden StiftungsReport möchte die Stiftung NiedersachsenMetall ihren Stiftern und externen Partnern regelmäßig von ihrer Arbeit berichten.

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